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Die Schulbibliothek des Kurfürst-Salentin-Gymnasiums

Seit ihrer Eröffnung im September 1979 ist die Schulbibliothek ein wichtiger Bestandteil des Bildungs- und Freizeitangebots am Kurfürst-Salentin-Gymnasium. Inzwischen ist sie fast 8 Stunden täglich geöffnet.

Zielsetzung

Bildungsforscher sind sich einig: Lesen regt das Denken an, es stimuliert die Phantasie und kann die Persönlichkeitsreifung entscheidend unterstützen. Oberstes Ziel der Bibliothek ist deswegen die Förderung der Lesefreude – gerade auch im frühen Jugendalter, wo sich mancher vom Lesen abwendet. Diesem Trend möchten wir unter anderem durch ein breites Angebot verschiedener Medien entgegenwirken.

Außerdem ist die Bibliothek ein Ort des Lernens, Arbeitens und Recherchierens. Nachschlagewerke, Sachbücher und mehrere Computer in der Bibliothek bieten dafür gute Voraussetzungen und werden entsprechend gerne für den Unterricht und für selbstständige Schülerprojekte genutzt.

Die Bibliothek soll auch ein Raum sein, an dem man sich gerne aufhält. Sie ist hell, einladend und geräumig eingerichtet. Sitz- und Arbeitsecken laden dazu ein, sich auch in einer Freistunde in der Bibliothek aufzuhalten.

Geschichte der Schulbibliothek

Von Anfang an waren sich Schulgemeinschaft und Schulträger einig, dass im Neubau unseres Gymnasiums (1979) auch eine Bibliothek nicht fehlen dürfe. Dieser Raum sollte ein Schmuckstück werden und zugleich den täglichen Anforderungen des Bibliotheksbetriebs entsprechen.

Bei der Einrichtung der Bibliothek haben die Lehrer kräftig mitgeholfen. Nach einiger Zeit ist den Verantwortlichen klar geworden, dass die Einteilung der Bücher nach den Unterrichtsfächern unzureichend und nicht Zeitgemäss ist. Mit Hilfe der Landesbüchereistelle in Koblenz wurde die Bibliothek reorganisiert und neu geordnet - nach der Allgemeinen Systematik für öffentliche Bibliotheken. Diese Arbeit nahm sehr viel Zeit in Anspruch, alle Bücher wurden neu systematisiert und katalogisiert.

Zuerst wurde die Bibliothek von einem Bibliothek-AG und einem Lehrer geleitet, seit 1992 von einer Bibliothekarin. Seit dieser Zeit ist die Bibliothek nicht nur in den Pausen, sondern Ganztags geöffnet. Immer mehr Schülerinnen und Schüler nutzen den Raum zur Entspannung, für ihre Hausaufgaben oder für die Vorbereitung von Referaten an einem der Bibliotheks-Computer.

Wie die Ausleihzahlen zeigen, ist es in Teilen schon gelungen, die Lesefreude und -bereitschaft bei der Schülerschaft zu steigern. Trotzdem sollen in der Zukunft noch mehr Schülerinnen und Schüler in die Bibliothek gelockt werden.